Jüdisches Museum Frankfurt am Main

Geistige Grundlagen

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Dauerausstellungen Jüdisches Museum
Jüdisches Leben – Jüdische Feste
Geistige Grundlagen

Die religiöse Praxis des Judentums beschränkt sich nicht nur auf die Synagoge, sondern prägt auch Feste und Alltag im Haus. Fast alle biblischen Feste und historischen Gedenktage haben ihre spezifischen Ritualobjekte, ohne die das Fest nicht begangen werden kann. Deshalb spielt Kultgerät im traditionellen jüdischen Leben eine große Rolle. Die Ausstellung veranschaulicht anhand von Kultgerät die wichtigsten Zeremonien für Synagoge und Haus.

Die Präsentation der Synagoge verdeutlicht die Multifunktionalität dieser Einrichtung für eine jüdische Gemeinde und die Bedeutung der Tora als geistige Basis des Judentums.

Dem Schabbat ist ein eigener Raum gewidmet als dem wichtigsten häuslichen Feiertag, was durch das Kultgerät der besonderen Eingangs- und Ausgangszeremonien zum Ausdruck gebracht wird.

Die Lebensstationen von der Beschneidung und Barmitzwa (religiöse Mündigkeit) über die Hochzeit bis zum Begräbnis werden mit ihren besonderen Zeremonien und spezifischen Objekten präsentiert, die den sichtbaren Ausweis der Einbindung des Individuums in die jüdische Gemeinschaft darstellen.

Die biblischen Feste Pessach, Wochen- und Laubhüttenfest (Schawuot und Sukkot) sind ebenso wie die historischen Fest- und Gedenktage Ausdruck kollektiver Erinnerung mit dem Ziel, die Traditionen zu bewahren und damit die Gemeinschaftsidentität zu erhalten.

Dabei existierten jüdische Gemeinden in der Diaspora immer eingebunden in ihre nichtjüdische Umwelt. Gerade die Formenvielfalt der zu Schabbat und Chanukka verwendeten Objekte gibt Aufschluss über die regionalen Eigenheiten des Ritus, die sich im Lauf von Jahrhunderten im europäischen Judentum entwickelt haben.

Die Sammlung an Ritualgegenständen wurde vor allem in den 1980er Jahren vor der Eröffnung des Museums durch Ankäufe und Stiftungen aufgebaut. Sie umfasst neben einzelnen herausragenden Objekten der alten Frankfurter jüdischen Gemeinde auch Kultgerät aus jüdischen Gemeinden der Niederlande sowie aus Mittel- und Osteuropa und aus Nordafrika.

Veranstaltungskalender
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Kontaktdaten

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Museumsleitung

Prof. Dr. Raphael Gross
Direktor des Jüdischen Museums und
Geschäftsführer der Kommission zur
Erforschung der Geschichte 
der Frankfurter Juden
Telefon: +49 (0)69 212 38805

Dr. Johannes Wachten
Stellvertretender Direktor, Leiter der
Abteilung Dokumentation, Judaistik
Telefon: +49 (0)69 212 38806

Fritz Backhaus
Stellvertretender Direktor, Museum
Judengasse / Börnegalerie,
Museumspädagogik / Führungen
Telefon: +49 (0)69 212 38804


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Frankfurt am Main
Letzte Änderung: 13. Januar 2010





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