1996 wurde am Neuen Börneplatz in der unmittelbaren Nachbarschaft des Museums Judengasse und des alten jüdischen Friedhofs eine Gedenkstätte für die von den Nationalsozialisten zerstörte dritte jüdische Gemeinde Frankfurts eröffnet.
Ihr Zentrum bilden die über 11 000 in die Friedhofsmauer eingelassenen Blöcke, auf denen die Namen deportierter und ermordeter Frankfurter Juden verzeichnet sind.
Im Museum Judengasse wurde ergänzend eine Datenbank eingerichtet, in der nach mehrjährigen umfangreichen Recherchen Biographien und Fotos von rund 12 600 ermordeten Juden abrufbar sind.
Mit der Einrichtung der Gedenkstätte ist am Neuen Börneplatz zusammen mit dem alten jüdischen Friedhof und dem Museum Judengasse ein historisches Ensemble entstanden, das eine intensive Auseinandersetzung mit der Geschichte der Frankfurter Juden ermöglicht.