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Frühere Veranstaltungen des Jüdischen Museums und des Museums Judengasse
„Nicht alle waren Mörder“. Ulrike Holler im Gespräch mit dem Schauspieler Michael Degen
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Dienstag, 15. Mai 2012, 20:00 Uhr
Begleitprogramm zur Ausstellung „Gegen den Strom – Solidarität und Hilfe für verfolgte Juden in Frankfurt und Hessen“ Der Schauspieler und Schriftsteller Michael Degen überlebte die nationalsozialistische Gewaltherrschaft in Berlin zusammen mit seiner Mutter Anna unter falscher Identität im Versteck bei nichtjüdischen Freunden. Seine Autobiografie Nicht alle waren Mörder wurde 2006 verfilmt. Die Frankfurter Journalistin Ulrike Holler spricht mit Michael Degen über seine Erinnerungen an seine persönlichen Retter und sein Leben im Nachkriegsdeutschland.
Ethics and Law in Pursuit of the Ideal: The Jewish Voice of Hermann Cohen / Vortrag
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Donnerstag, 10. Mai 2012, 18:15 Uhr
Vortrag in englischer Sprache mit Prof. Dr. Tsvi Blanchard Hermann Cohen, a 19th and early 20th German Idealist philosopher, founded one of the most important schools of Neokantianism. He was also one of the most important modern Jewish thinkers. His special emphasis on the conceptual importance of law and ethical ideals in systematic philosophy is also reflected in the role he assigns them in his Jewish writings, especially in his masterwork “The Religion of Reason Out of the Sources of Judaism”. Known as a leading representative of ethical monotheism, Cohen still has much to say to us about how moral vision informs law.
Gegen den Strom – Solidarität und Hilfe für verfolgte Juden in Frankfurt und Hessen / Ausstellungseröffnung
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Dienstag, 08. Mai 2012, 18:00 Uhr
Museum Judengasse
Israel, BRD und die Springer-Medien. Anmerkungen zur westdeutschen Nachkriegsgeschichte / Vortrag
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Montag, 07. Mai 2012, 18:15 Uhr
Vortrag von Prof. Dr. Moshe Zuckermann Das Verhältnis zwischen der alten Bundesrepublik und Israel war in der Nachkriegszeit primär durch die Shoah-Erinnerung kodiert. Im restaurativen Klima der Adenauer-Ära der 1950er Jahre manifestierte sich das vornehmlich in der Materialisierung der Sühne durch die Wiedergutmachungsabkommen von 1952.
Ernie Watts Quartet / Jazz im Museum
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Sonntag, 06. Mai 2012, 11:00 Uhr
Eintritt 15 Euro
Der zweifacher Grammy Award Gewinner Ernie Watts ist einer der facettenreichsten und begabtesten Saxophonisten in der Musikszene. In einer vielseitigen Karriere, die sich über rund vierzig Jahre erstreckt, hat er mehr als fünfhundert Aufnahmen interpretiert von Cannonball Adderly bis Frank Zappa, immer geprägt durch seinen ganz persönlichen Sound. In Europa tritt er auf mit Christof Sänger (Piano), Rudi Engel (Bass) und Heinrich Köberling (Drums).
Wer war Axel Cäsar Springer? / Gespräch
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Dienstag, 24. April 2012, 19:30 Uhr
Tilman Jens diskutiert mit Dmitrij Belkin über ein deutsches Feindbild
Nacht der Museen
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Samstag, 21. April 2012, 19:00 Uhr
Jüdisches Museum / Museum Judengasse Jüdisches Museum
Der jüdische Friedhof – Historie und literarische Fiktion / Führung und Lesung
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Donnerstag, 19. April 2012, 18:00 Uhr
Eintritt: € 5,00 / € 3,00; Anmeldung unter: 069 - 20 45 8
Alter jüdischer Friedhof In Kooperation mit dem Jüdischen Museum bietet der Reiseverlag Peter Meyer eine spannende Führung über den Neuen Börneplatz, durch das Museum Judengasse und über den Alten Jüdischen Friedhof, einen der ältesten Flecken Frankfurts. Ein literarischer Vergleich zu den historischen Tatsachen beschließt den Abend in der Büchergilde-Buchhandlung bei Wein und Gespräch. Es liest Kai Hartmann.
Das Übersetzen von Schmerz und Erinnerung / Gespräch
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Dienstag, 17. April 2012, 17:00 Uhr
Mirjam Pressler im Gespräch mit Jochanan Shelliem über Exilliteratur Silvia Tennenbaums Roman »Straßen von gestern« ist Teil einer Tradition von Exilliteratur, zu der auch die Autorin Lizzie Doron gehört. Deren Roman »Das Schweigen meiner Mutter« lotet die Schmerzgrenzen der Erinnerung und des Wissens um die Wahrheit aus. In einer erfrischend nüchternen, teilweise humorvollen Sprache erzählt sie von einer ganz persönlichen und leidvollen Spurensuche. Die Übersetzerin und Autorin Mirjam Pressler, die den Text aus dem Hebräischen übersetzt hat, spricht mit dem Journalisten Jochanan Shelliem über die Schwierigkeiten und Möglichkeiten kultureller und sprachlicher Transferleistungen bei einem sensiblen Thema.
Jazz im Museum
Christof Sänger Trio ![]() ![]()
Sonntag, 15. April 2012, 11:00 Uhr
Eintritt 10 Euro
Christof Sänger machte 1989 als Finalist des "Concours International de Piano Jazz" international auf sich aufmerksam. Solotourneen durch Lateinamerika, USA und Kanada folgten."Seine frappierende Technik, nie Selbstzweck, sondern immer künstlerisch konsequent dosiert, sucht ihresgleichen und erinnert in ihrer Akkuratesse gelegentlich an Martial Solal" schreibt Martin Kunzler im Jazz-Lexikon (rororo 2002). Nach seinem deutschen Trio (C. Kaphengst, H. Köbberling), gründete er mit Al Foster, Georg Mraz und Tony Lakatos sein internationales Quartett; Bruno de Filippi und Paquito D`Rivera verpflichteten ihn für Konzert- und Aufnahmeprojekte. 1999 wurde Sänger Mitglied des Quartetts von Ernie Watts, mit dem er 2001 im Duo "Blue Topaz" und 2003 "Pa Chuly" veröffentlichte. |
KontaktdatenJüdisches Museum Museum Judengasse MuseumsleitungProf. Dr. Raphael Gross Fritz Backhaus Michael Lenarz Daniela Unger |
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| Jüdisches Museum • Untermainkai 14/15 • 60311 Frankfurt am Main | ||||
| Tel.: +49 (69) 212 35000 • Fax: +49 (69) 212 30705 • Email: info(at)juedischesmuseum.de | ||||