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Frühere Veranstaltungen der Gesellschaft der Freunde und Förderer des Jüdischen Museums

„Nicht alle waren Mörder“. Ulrike Holler im Gespräch mit dem Schauspieler Michael Degen
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Dienstag, 15. Mai 2012, 20:00 Uhr

Begleitprogramm zur Ausstellung „Gegen den Strom – Solidarität und Hilfe für verfolgte Juden in Frankfurt und Hessen“
Jüdisches Museum

Der Schauspieler und Schriftsteller Michael Degen überlebte die nationalsozialistische Gewaltherrschaft in Berlin zusammen mit seiner Mutter Anna unter falscher Identität im Versteck bei nichtjüdischen Freunden. Seine Autobiografie Nicht alle waren Mörder wurde 2006 verfilmt. Die Frankfurter Journalistin Ulrike Holler spricht mit Michael Degen über seine Erinnerungen an seine persönlichen Retter und sein Leben im Nachkriegsdeutschland.

Eine Veranstaltung der Gesellschaft der Freunde und Förderer des Jüdischen Museums e.V.


Führung durch die Westend-Synagoge mit Salomon Korn
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Sonntag, 18. März 2012, 15:00 Uhr

Westend Synagoge, Freiherr-vom-Stein-Str. 30
Nur für Mitglieder der Gesellschaft der Freunde und Förderer des Jüdischen Museums
Persönliche Anmeldung erforderlich unter: christine.wern@stadt-frankfurt.de, Tel. 069/212-34856


Eine neue Systematik jüdischer Geschichte und Kultur / Vortrag
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Montag, 06. Februar 2012, 19:00 Uhr

Prof. Dr. Dan Diner, Simon Dubnow Institut Leipzig
Jüdisches Museum

Der Vortrag befasst sich mit den Ursprüngen, der Entstehungsgeschichte, vor allem aber mit der Struktur und Systematik der neuen Enzyklopädie jüdischer Geschichte und Kultur (EJKG), die im Rahmen der Sächsischen Akademie der Wissenschaften am Simon-Dubnow-Institut erarbeitet wird und beim Verlag J. B. Metzler, Stuttgart erscheint. Dabei wird ihr Herausgeber Dan Diner das Werk in den Kontext der sich verwandelnden jüdischen Studien stellen und anhand von ausgesuchten Artikeln den Zusammenhang von jüdischem Inhalt und enzyklopädischer Form thematisieren. Insgesamt geht es um die "Philosophie" der EJGK.
Eine Veranstaltung der Gesellschaft der Freunde und Förderer des Jüdischen Museums e.V.


Margarete Mitscherlich - Ulrike Holler im Gespräch mit der Grande Dame der Psychoanalyse
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Dienstag, 17. Januar 2012, 19:00 Uhr

Anmeldung erforderlich
Chagall-Saal der Städtischen Bühnen

Mit über 90 Jahren hat Margarete Mitscherlich-Nielsen in ihrem Buch „Die Radikalität des Alters. Einsichten einer Psychoanalytikerin“ eine Bilanz ihres Lebens und ihres Wirkens gezogen. Darin greift sie die großen Fragen ihres Lebens nochmals auf: Die Unfähigkeit der Deutschen zu trauen, das Vergessen und Verdrängen in der Nachkriegszeit, die Emanzipation der Frau oder die Geschlechterrollen. Sie denkt in großer Offenheit über das Alter und die damit verbundenen Änderungen nach. Gemeinsam mit ihrem Mann Alexander Mitscherlich wiederbelebte sie die Psychoanalyse in Deutschland nach dem Krieg und war Mitbegründerin des Sigmund-Freud-Institutes.
Veranstaltung der Gesellschaft der Freunde und Förderer des Jüdischen Museums e.V.
Anmeldung unter christine.wern(at)stadt-frankfurt.de


Ein jüdisches Leben in Deutschland / Gespräch
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Dienstag, 21. Juni 2011, 19:00 Uhr

Stefanie Zweig und Ulrike Holler im Gespräch
Gesellschaft der Freunde und Förderer des Jüdischen Museums e. V.
Jüdisches Museum

Im Jahre 1938 floh die jüdische Familie Zweig angesichts der nationalsozialistischen Verfolgung nach Kenia, wo Stefanie Zweig ihre Kindheit auf einer Farm verbrachte und das Land für sich entdeckte. Nach dem Zweiten Weltkrieg kehrte die Familie 1947 nach Deutschland zurück. Stefanie Zweig besuchte die Schillerschule in Frankfurt am Main bis zum Abitur 1953. Ab 1959 arbeitete sie als Kulturredakteurin der Abendpost Nachtausgabe in Frankfurt, deren Feuilleton sie von 1963 bis 1988 leitete. Da sie jedoch in Deutschland das Land ihrer Kindheit vermisste, begann sie, ihre Erlebnisse in mehreren autobiographischen Romanen und Eindrücke festzuhalten. Mit ihren Afrika-Romanen wurde Stefanie Zweig zu einer Bestsellerautorin. Ihr Buch Nirgendwo in Afrika wurde von Caroline Link verfilmt und mit einem Oskar ausgezeichnet. Stefanie Zweig lebt heute als freie Schriftstellerin in Frankfurt.


Das Amt – Eine deutsche Debatte / Gespräch
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Dienstag, 29. März 2011, 19:00 Uhr

Prof. Dr. Norbert Frei, Historiker und Mitautor der Studie „Das Amt und die Vergangenheit. Deutsche Diplomaten im Dritten Reich und in der Bundesrepublik“ im Gespräch mit Joachim Frank, Chefredakteur der Frankfurter Rundschau
Eine gemeinsame Veranstaltung der Gesellschaft der Freunde und Förderer des Jüdischen Museums e. V. und des Fördervereins des Fritz Bauer Instituts
Foyer des Gebäudes der Frankfurter Rundschau, Depot Sachsenhausen, Karl-Gerold-Platz 1

Im Jahre 2005 setzte der damalige Bundesaußenminister Joschka Fischer nach einem heftigen Streit über die Nachrufpraxis des Auswärtigen Amtes eine unabhängige Historikerkommission zur Aufarbeitung der Geschichte des Amtes im Nationalsozialismus ein. Im Oktober 2010 legte die Kommission ihren Bericht „Das Amt und die Vergangenheit. Deutsche Diplomaten im Dritten Reich und in der Bundesrepublik“ vor.

Schon vor der offiziellen Präsentation, mit noch größerer Heftigkeit aber danach, setzte eine kontroverse Debatte ein, mit der wir uns in unserer öffentlichen Veranstaltung auseinandersetzen wollen.

Bericht der Frankfurter Rundschau vom 31.03.2011 über die Veranstaltung
(JPG, 354 KB)


Preview der nächsten Ausstellung des Jüdischen Museums
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Montag, 14. März 2011, 18:00 Uhr

Veranstaltung ausschließlich für Mitglieder der Gesellschaft der Freunde und Förderer des Jüdischen Museums
Jüdisches Museum


Anna Seghers – Der Autor Wilhelm von Sternburg und die Journalistin Ulrike Holler im Gespräch
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Mittwoch, 09. Februar 2011, 19:30 Uhr

Gesellschaft der Freunde und Förderer des Jüdischen Museums e. V.
Jüdisches Museum

Wilhelm von Sternburg, ehemaliger Chefredakteur des Hessischen Rundfunks und bekannter Publizist, untersucht in seinem neuesten Buch „Anna Seghers. Ein biografischer Essay“ die Beziehung der großen Schriftstellerin Anna Seghers zu ihrer Geburtstadt Mainz. Was bedeutete es für Anna Seghers, im Rheinhessischen aufgewachsen zu sein? Wie spiegelt sich die Landschaft ihrer Jugend in ihrem Werk?
Anna Seghers (1900–1983) blieb als Jüdin und Kommunistin in einer erbarmungslosen Zeit eine verfolgte und diffamierte Intellektuelle. Nach dem Exil in Frankreich und Mexiko entschied sie sich für die DDR und geriet im Kalten Krieg zwischen die Fronten. Ihre Geburtsstadt Mainz aber blieb der Ort ihrer Sehnsucht. Sie zählt zu den bedeutendsten deutschsprachigen Autorinnen des 20. Jahrhunderts.


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