Jüdisches Museum Frankfurt am Main

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Freunde / Förderer
Förderprojekte

Die Gesellschaft der Freunde und Förderer hat mit Mitgliedsbeiträgen und Spenden die folgenden Projekte gefördert:

Ankauf eines Bildes von Henri Matisse „Le Mur Rosé“

In der Ausstellung „Raub und Restitution“, die in Kooperation zwischen den Jüdischen Museen in Berlin und Frankfurt entstand und eine wichtige politische Diskussion über Restitution von Kunstwerken im Besitz deutscher Museen auslöste, wurde im Jahre 2009 ein Bild von Henri Matisse gezeigt.

Das Bild gehörte ursprünglich der jüdischen Frankfurter Industriellenfamilie Fuld. Diese Familie gründete die Firma H. Fuld & Co Deutsche Private Telefongesellschaft, aus der später die Telefonbau & Normalzeit hervorging.

In der Ausstellung diente dieses Bild als ein Beispiel für die Geschichte von Raub und Restitution jüdischen Besitzes in der NS-Zeit. Das Bild wurde nach dem Zweiten Weltkrieg im Besitz von Kurt Gerstein gefunden. Kurt Gerstein wiederum ist eine historisch hochinteressante Person, versuchte er doch, obwohl selbst SS-Mann, unter Lebensgefahr die Alliierten und den Papst über die industrielle Vernichtung der Juden in den Konzentrationslagern zu informieren.

Als sich herausstellte, dass die nunmehr rechtmäßigen Eigentümer bereit waren, das Bild an das Jüdische Museum Frankfurt am Main zu verkaufen, hat sich die Gesellschaft der Freunde und Förderer des Jüdischen Museums das Ziel gesetzt, diesen Ankauf zu ermöglichen. Durch großzügige Spenden der BHF-Bank, der BHF-Bank-Stiftung, durch eine persönliche Spende des Vorstandsmitgliedes der BHF-Bank Dietmar Schmid  sowie durch Mittel des Fördervereines aus Mitgliedsbeiträgen konnte ein Drittel der Kaufsumme gesammelt werden. Die beiden anderen Drittel kamen von der Hessischen Kulturstiftung sowie aus dem Margarethte und Gustav Kober Nachlass. Das Bild konnte erworben werden und ist heute im Museum zu sehen. Es wird in der neuen Dauerausstellung einen wichtigen Platz einnehmen.

Anschaffung eines Audio-Guide-Systems für das Museum

Im Jahre 2010 hat das Museum ein Audio-Guide-System angeschafft, um seinen Besuchern in deutsch und englisch einen Service anbieten zu können, der eigentlich selbstverständlich, bisher aber nicht möglich war. Die Gesellschaft der Freunde und Förderer des Jüdischen Museums hat diese Anschaffung durch Übernahme der Hälfte der Anschaffungskosten mit ermöglicht. Die Hörführung durch das Jüdische Museum Frankfurt steht seit Juni 2011 auch in französischer und spanischer Sprache zur Verfügung.

Förderung der Ausstellungen des Museums

Die Freunde und Förderer des Jüdischen Museums haben sich seit 2009 an der Finanzierung der Ausstellungen des Museums mitbeteiligt. So konnten wir einen Beitrag zu der Realisierung der Ausstellungen „Ein gewisses jüdisches Etwas”, „Ausgerechnet Deutschland!”, „Else-Lasker-Schüler. Die Bilder” und „Alex Katz. Cool Prints” leisten.

Spenden für die Erweiterung des Jüdischen Museums

Einen besonderen Schwerpunkt legt die Gesellschaft der Freunde und Förderer des Jüdischen Museums auf die Unterstützung des Projektes einer Erweiterung des Jüdischen Museums. Es ist unser Ziel, diese Erweiterung durch das Aufbringen privater Spenden nachhaltig zu fördern. Wir haben deshalb einen speziellen Spendenaufruf zugunsten der Erweiterung gemacht und sprechen gezielt mit Förderern, die in der mäzenatischen Tradition Frankfurter Bürgertums mithelfen wollen, dieses große Projekt zu realisieren.

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Kontaktdaten

Jüdisches Museum
Untermainkai 14/15
60311 Frankfurt am Main
Telefon: +49 (0)69 212 35000
Fax: +49 (0)69 212 30705
info(at)juedischesmuseum.de

Museum Judengasse
Kurt-Schumacher-Str. 10 
60311 Frankfurt am Main
Telefon: +49 (0)69 212 70 790
Fax: +49 (0)69 212 30 705

Museumsleitung

Prof. Dr. Raphael Gross
Direktor des Jüdischen Museums und
Geschäftsführer der Kommission zur
Erforschung der Geschichte 
der Frankfurter Juden
Telefon: +49 (0)69 212 38805

Fritz Backhaus
Stellvertretender Direktor, Museum
Judengasse / Börnegalerie,
Museumspädagogik
Telefon: +49 (0)69 212 38804

Michael Lenarz
Stellvertretender Direktor,
Abteilung Dokumentation
Telefon: +49 (0)69 212 38546

Daniela Unger
Büro der Direktion / Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Telefon: +49 (0)69 212 38805

Weitere Ansprechpartner


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© ® 1999-2012 Jüdisches Museum
Frankfurt am Main
Letzte Änderung: 24. Februar 2012





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