Im denkmalgeschützten ehemaligen Rothschild-Palais am Untermainkai stellen drei Ausstellungsbereiche die geschichtliche Entwicklung sowie das soziale und religiöse Leben der jüdischen Gemeinden in Frankfurt vom 12. bis zum 20. Jahrhundert dar. Eine kostenlose Hörführung (auf deutsch, englisch, französisch und spanisch) erläutert die schönsten und interessantesten Objekte des Museums in ihrem historischen und rituellen Zusammenhang.
Mittendrin und doch am Rand: Von den ersten Ansiedlungen bis zum Ende der Judengasse (1100 bis 1800)
Der erste Teil der historischen Ausstellung befasst sich mit der Entwicklung der jüdischen Gemeinschaft von den Anfängen jüdischer Ansiedlung in Deutschland und in Frankfurt bis zum Ende des Frankfurter Ghettos.
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Feste und Feiertage - das religiöse Leben
Dieser Ausstellungsbereich stellt anhand von jüdischen Kultgegenständen die religiöse Praxis in Synagoge und Haus, im Leben des Einzelnen und der Gemeinschaft, im Alltag sowie an Fest- und Feiertagen vor.
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Von der Aufklärung zur Neugründung der Gemeinde nach dem Nationalsozialismus
Der zweite Teil der historischen Ausstellung behandelt die Geschichte der Juden in Deutschland im 19. und 20. Jahrhundert vom jahrzehntelangen Kampf um Gleichstellung und die gesellschaftliche Integration bis zur Neugründung jüdischer Gemeinden nach dem Nationalsozialismus.
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