Dieser Ausstellungsteil veranschaulicht die durch religiöse Überlieferung bestimmte Lebensweise der jüdischen Gemeinschaft in Familie und Gemeinde: Die Synagoge ist Ort von Gottesdienst und Torastudium, dient aber auch allgemeineren Versammlungen.
Das durch Sitten und Bräuche geprägte Familienleben bindet den Einzelnen an die Gemeinschaft. Das jüdische Jahr hält mit seinen Festen und Trauertagen die Erinnerung an die göttliche Offenbarung und an historische Ereignisse wach.
Grundlage der Überlieferung sind die Heilige Schrift und die in die Traditionsliteratur mündende Beschäftigung mit ihr. Die Juden tragen daher zu Recht den Namen „Volk des Buches”.
Ein Panoramafoto der judäischen Wüste und die Frankfurter Pessach-Haggada erinnern an den Auszug aus Ägypten.
Faksimiles illustrierter hebräischer Handschriften sowie Kultgerät aus Synagoge und Haus dokumentieren die Bindung von Juden an ihre Tradition.