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Im Mittelpunkt der Präsentation steht ein begehbares Modell der Frankfurter Judengasse im Maßstab 1:50, erstellt nach originalen Bauplänen der Jahre 1711 – 1718.
Die einzelnen Ausstellungsteile beschreiben den Prozess der allmählichen Isolierung der Juden bis zum Bau der Judengasse und die Jahrhunderte des Lebens im Ghetto. Sie zeigen die Lebenswelt der Frankfurter Juden dieser Zeit: Ihre Geschäftstätigkeit verlagerte sich vom Geldgeschäft zum Warenhandel.
Die Gemeinde war in ihrer internen Organisation relativ autonom, gleichzeitig aber von der Willkür der säkularen und religiösen Obrigkeit abhängig. Die alltägliche Lebensweise wurde durch die Einheitlichkeit von Herkunft und religiöser Tradition bestimmt.
Eine Ton-Bild-Präsentation mittelalterlicher christlicher Kunst ergänzt die Darstellung der religiösen und wirtschaftlichen Wurzeln der vormodernen Judenfeindschaft.
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