Jüdisches Museum Frankfurt am Main

Von der Pfandleihe zum Warenhandel

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Dauerausstellungen Jüdisches Museum
Juden in Frankfurt 1100 – 1800
Von der Pfandleihe zum Warenhandel

Im Laufe des Mittelalters wurden die deutschen Juden nach und nach aus dem Handel, dem Handwerk und der Landwirtschaft verdrängt. Das einzige ihnen noch offenstehende Gewerbe war der Geldhandel, da das Verleihen von Geld gegen Zins den Christen durch Kirchenrecht untersagt war.

Um ihren Schutzherren hohe Abgaben zahlen zu können, durften die jüdischen Geldverleiher hohe Zinsen nehmen. Der Unmut der Schuldner richtete sich so gegen die Juden statt gegen die jeweilige Obrigkeit.


Jüdische Großhändler im Gespräch mit christlichen Kunden. Kupferstich aus Johannes Jodocus Becks „Tractatus de juribus Judaeorum”, Nürnberg 1731, Frontispiz

Jüdische Großhändler im Gespräch mit christlichen Kunden. Kupferstich aus Johannes Jodocus Becks „Tractatus de juribus Judaeorum”, Nürnberg 1731, Frontispiz


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Kontaktdaten

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Telefon: +49 (0)69 212 35000
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Museumsleitung

Prof. Dr. Raphael Gross
Direktor des Jüdischen Museums und
Geschäftsführer der Kommission zur
Erforschung der Geschichte 
der Frankfurter Juden
Telefon: +49 (0)69 212 38805

Dr. Johannes Wachten
Stellvertretender Direktor, Leiter der
Abteilung Dokumentation, Judaistik
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Fritz Backhaus
Stellvertretender Direktor, Museum
Judengasse / Börnegalerie,
Museumspädagogik / Führungen
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© ® 1999-2010 Jüdisches Museum
Frankfurt am Main
Letzte Änderung: 13. Januar 2010





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