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Frühere Wechselausstellungen

Schtetl Zürich
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Von orthodoxen jüdischen Nachbarn
Fotografien von Livio Piatti
2. Oktober – 6. Dezember 1998
Museum Judengasse



Fremder in der Heimat
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Valentin Senger, ein Leben in Frankfurt 1918–1997
25. August – 20. September 1998
Museum Judengasse

Diese primär biographisch orientierte Ausstellung fing zahlreiche neue Aspekte der Frankfurter Stadtgeschichte ein. Ein Jahr nach dem Tod des Frankfurter Schriftstellers konnte aus seinem Nachlass, aus Familienbesitz und mit zeitgeschichtlichen Leihgaben diese Ausstellung präsentiert werden. Sie zeichnete das bemerkenswerte Leben einer aus Rußland stammenden Familie nach, welche die Nazizeit getarnt als amtlich bestätigte Nichtjuden durchlebte. Nach dem Krieg wurde ihr wegen der Zugehörigkeit zur Kommunistischen Partei von der Bundesrepublik die deutsche Staatsbürgerschaft verweigert.



Heimat Exil Heimat
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Emigration und Rückkehr des jüdischen Malers Kurt Levy (1911–1987)
14. Mai – 9. August 1998
Museum Judengasse

Kurt Levy lebte von 1935 bis 1960 als Emigrant in Kolumbien. Die erste umfassende Werkschau präsentierte Ölbilder, Aquarelle, Gouachen, Zeichnungen und Skizzenbücher aus allen Schaffensphasen des Künstlers: Bilder des „unermüdlichen Wanderers auf den Pfaden Kolumbiens” sowie leuchtende Aquarelle und sorgfältig komponierte Ölgemälde aus der Zeit nach Levys Rückkehr nach Deutschland.



Kotel – Die Klagemauer
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Fotos von Sandu und Dinu Mendrea
6. Mai – 5. November 1998
Kabinettausstellung im 2. OG des Jüdischen Museums



Sturm über Europa
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Felix Nussbaum
26. März – 14. Juni 1998
Jüdisches Museum

Die Retrospektive zeigte erstmals in Frankfurt die Werke des 1944 in Auschwitz ermordeten Künstlers. Felix Nussbaum lebte zuletzt in einem Versteck in Brüssel und malte bis zu seiner Verhaftung eindringliche Bilder der Judenverfolgung in Europa, die nicht nur in ihrer atmosphärischen Dichte, sondern auch in ihrer künstlerischen Qualität andere zeitgenössische Darstellungen weit überragen.



„Glück ist die Realität der Utopie”
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Arbeiten aus dem inneren Exil
Gemälde und Grafiken von Eduard Gorokhovski (Moskau)
19. Dezember 1997 – 22. März 1998
Museum Judengasse



Mappot – „Gesegnet, der da kommt!”
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Die Beschneidung – Das Band der jüdischen Tradition
12. Dezember 1997 – 22. März 1998
Jüdisches Museum

Die Ausstellung zeigte erstmals eine Sammlung von Beschneidungswimpeln aus Süddeutschland, dem Elsaß und Mähren. Die bis zu vier Meter langen, bestickten oder bemalten Bänder gehen auf einen spezifischen Brauch des deutschsprachigen Judentums zurück. Die Beschneidungswindeln wurden zu einem Wickelband für die Torarollen umgeschneidert und mit dem Namen des Knaben sowie seinem Geburtsdatum versehen. Diese Bänder stellen ein einzigartiges Zeugnis für das im Landjudentum bewahrte traditionelle Brauchtum dar. Die Ausstellung entstand in Zusammenarbeit mit dem Haus der Bayerischen Geschichte und der Hidden Legacy Foundation in London. Der Katalog erhielt 1997 den Preis der Frankfurter Buchmesse als eines der schönsten Bücher des Jahres.



Fluchtstation am Rande Europas
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Lissabon 1933–1945
9. Oktober – 30. November 1997
Museum Judengasse





 

Kontaktdaten

Jüdisches Museum
Untermainkai 14/15
60311 Frankfurt am Main
Telefon: +49 (0)69 212 35000
Fax: +49 (0)69 212 30705
info(at)juedischesmuseum.de

Museum Judengasse
Kurt-Schumacher-Str. 10 
60311 Frankfurt am Main
Telefon: +49 (0)69 212 70 790
Fax: +49 (0)69 212 30 705

Museumsleitung

Prof. Dr. Raphael Gross
Direktor des Jüdischen Museums und
Geschäftsführer der Kommission zur
Erforschung der Geschichte 
der Frankfurter Juden
Telefon: +49 (0)69 212 38805

Fritz Backhaus
Stellvertretender Direktor, Museum
Judengasse / Börnegalerie,
Museumspädagogik
Telefon: +49 (0)69 212 38804

Michael Lenarz
Stellvertretender Direktor,
Abteilung Dokumentation
Telefon: +49 (0)69 212 38546

Daniela Unger
Büro der Direktion / Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Telefon: +49 (0)69 212 38805

Weitere Ansprechpartner



 
Jüdisches Museum • Untermainkai 14/15 • 60311 Frankfurt am Main
Tel.: +49 (69) 212 35000 • Fax: +49 (69) 212 30705 • Email: info(at)juedischesmuseum.de