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Frühere Wechselausstellungen

Lilith
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Rauminstallation von Regina Hellwig-Schmidt
17. Dezember 1998 – 31. Januar 1999
Museum Judengasse



Wer ein Haus baut, will bleiben
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50 Jahre Jüdische Gemeinde Frankfurt am Main
Anfänge und Gegenwart
10. Dezember 1998 – 14. März 1999
Jüdisches Museum

Bereits im Jahre 1945 wurde von Frankfurter Juden, die in der Stadt selbst den Verfolgungen und der Deportation entgangen waren, gemeinsam mit den wenigen Überlebenden, die aus den Konzentrations- und Vernichtungslagern zurückkehren konnten, eine neue deutsch-jüdische Gemeinde gebildet. Daneben war nach 1945 eine andere Gemeinde überlebender Juden vorwiegend osteuropäischer Herkunft gegründet worden. Beide Gemeinden schlossen sich Ende des Jahres 1948 zur heutigen Jüdischen Gemeinde Frankfurt zusammen. Die Ausstellung dokumentierte die schwierigen Anfangsjahre der Gemeinde und den bis heute spürbaren emotionalen Konflikt, den ein Neuanfang im „Land der Mörder” mit sich brachte. Dem war die Vielfalt des heutigen Gemeindelebens mit seinen zahlreichen religiösen, sozialen, kulturellen und Bildungseinrichtungen gegenübergestellt.



Feinde / Enemies
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Fotografien von Oliviero Toscani
3. Oktober – 11. November 1998
Jüdisches Museum



Schtetl Zürich
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Von orthodoxen jüdischen Nachbarn
Fotografien von Livio Piatti
2. Oktober – 6. Dezember 1998
Museum Judengasse



Fremder in der Heimat
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Valentin Senger, ein Leben in Frankfurt 1918–1997
25. August – 20. September 1998
Museum Judengasse

Diese primär biographisch orientierte Ausstellung fing zahlreiche neue Aspekte der Frankfurter Stadtgeschichte ein. Ein Jahr nach dem Tod des Frankfurter Schriftstellers konnte aus seinem Nachlass, aus Familienbesitz und mit zeitgeschichtlichen Leihgaben diese Ausstellung präsentiert werden. Sie zeichnete das bemerkenswerte Leben einer aus Rußland stammenden Familie nach, welche die Nazizeit getarnt als amtlich bestätigte Nichtjuden durchlebte. Nach dem Krieg wurde ihr wegen der Zugehörigkeit zur Kommunistischen Partei von der Bundesrepublik die deutsche Staatsbürgerschaft verweigert.



Heimat Exil Heimat
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Emigration und Rückkehr des jüdischen Malers Kurt Levy (1911–1987)
14. Mai – 9. August 1998
Museum Judengasse

Kurt Levy lebte von 1935 bis 1960 als Emigrant in Kolumbien. Die erste umfassende Werkschau präsentierte Ölbilder, Aquarelle, Gouachen, Zeichnungen und Skizzenbücher aus allen Schaffensphasen des Künstlers: Bilder des „unermüdlichen Wanderers auf den Pfaden Kolumbiens” sowie leuchtende Aquarelle und sorgfältig komponierte Ölgemälde aus der Zeit nach Levys Rückkehr nach Deutschland.



Kotel – Die Klagemauer
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Fotos von Sandu und Dinu Mendrea
6. Mai – 5. November 1998
Kabinettausstellung im 2. OG des Jüdischen Museums



Sturm über Europa
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Felix Nussbaum
26. März – 14. Juni 1998
Jüdisches Museum

Die Retrospektive zeigte erstmals in Frankfurt die Werke des 1944 in Auschwitz ermordeten Künstlers. Felix Nussbaum lebte zuletzt in einem Versteck in Brüssel und malte bis zu seiner Verhaftung eindringliche Bilder der Judenverfolgung in Europa, die nicht nur in ihrer atmosphärischen Dichte, sondern auch in ihrer künstlerischen Qualität andere zeitgenössische Darstellungen weit überragen.





 

Kontaktdaten

Jüdisches Museum
Untermainkai 14/15
60311 Frankfurt am Main
Telefon: +49 (0)69 212 35000
Fax: +49 (0)69 212 30705
info(at)juedischesmuseum.de

Museum Judengasse
Kurt-Schumacher-Str. 10 
60311 Frankfurt am Main
Telefon: +49 (0)69 212 70 790
Fax: +49 (0)69 212 30 705

Museumsleitung

Prof. Dr. Raphael Gross
Direktor des Jüdischen Museums und
Geschäftsführer der Kommission zur
Erforschung der Geschichte 
der Frankfurter Juden
Telefon: +49 (0)69 212 38805

Fritz Backhaus
Stellvertretender Direktor, Museum
Judengasse / Börnegalerie,
Museumspädagogik
Telefon: +49 (0)69 212 38804

Michael Lenarz
Stellvertretender Direktor,
Abteilung Dokumentation
Telefon: +49 (0)69 212 38546

Daniela Unger
Büro der Direktion / Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Telefon: +49 (0)69 212 38805

Weitere Ansprechpartner



 
Jüdisches Museum • Untermainkai 14/15 • 60311 Frankfurt am Main
Tel.: +49 (69) 212 35000 • Fax: +49 (69) 212 30705 • Email: info(at)juedischesmuseum.de