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Das Jüdische Museum der Stadt Frankfurt am Main zeigt die historische Entwicklung und die religiöse Kultur der jüdischen Gemeinden in Frankfurt vom 12. bis zum 20. Jahrhundert. Das Wechselverhältnis zwischen Juden in Deutschland und ihrer Umwelt wird hier am lokalen Beispiel exemplarisch nachgezeichnet. Regelmäßige Wechselausstellungen vertiefen und ergänzen die Dauerausstellungen.

 
 

Aktuelle Meldungen

Raphael Gross übernimmt die Leitung des Simon-Dubnow-Instituts in Leipzig
Prof. Dr. Raphael Gross übernimmt zum 1. April 2015 die Leitung des Simon-Dubnow-Instituts für jüdische Geschichte und Kultur an der Universität Leipzig. Seine Leitungstätigkeit am Jüdischen Museum Frankfurt wird er noch bis zum 30. April 2016 fortsetzen. [Pressemitteilung]

Buddy Elias (1925-2015)
Mit großer Bestürzung haben wir vom Tod von Buddy Elias erfahren. Unser Mitgefühl gilt seiner Frau Gerti Elias und den gemeinsamen Söhnen. Sein Andenken wird in der Arbeit des Jüdischen Museums und des von ihm mitgegründeten Familie Frank Zentrums immer bewahrt werden.
Raphael Gross und das Team des Jüdischen Museums
Ausführlicher Nachruf von Raphael Gross in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung

Ausstellung "Fritz Bauer. Der Staatsanwalt" in Heidelberg und Tübingen [mehr]

Museum Judengasse bis Winter 2015/16 wegen Neugestaltung geschlossen

Sanierung und Erweiterung des Jüdischen Museums [mehr]

Am 3. April 2015 (Karfreitag) ist das Jüdische Museum geschlossen. Geöffnet ist das Museum am 4., 5. und 6. April.

Highlights

Spuren jüdischen Lebens im antiken Kleinasien / Vortrag
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Mittwoch, 15. April 2015, 19:00 Uhr

Vortrag von Sarah Japp
Begleitprogramm zur Ausstellung Im Licht der Menora
Jüdisches Museum Frankfurt

Schriftliche Quellen und archäologische Relikte belegen, dass mindestens seit dem Hellenismus jüdische Gemeinden im antiken Kleinasien existierten. Sie waren offensichtlich weitgehend in ihre Umwelt integriert. Dies hat auf der einen Seite zwar eine Anpassung des religiösen Lebens erfordert, auf der anderen Seite aber ein vitales Judentum ermöglicht.

Eine Kooperation mit dem Archäologischen Museum Frankfurt
Eintritt: 5 EUR, ermäßigt: 2,50 EUR


Aktuelle Veranstaltungen

Zurzeit hier keine Veranstaltungen oder Ausstellungen

Aktuelle Ausstellungen

Im Licht der Menora. Jüdisches Leben in der römischen Provinz
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11. Dezember 2014 – 10. Mai 2015
Jüdisches Museum

Ring aus Kaiseraugst, 4. Jh., © Römermuseum Augst

Archäologische Funde nördlich der Alpen, die auf jüdische Siedlungen schließen lassen, sind rar. Historische Quellen wie das Dekret Kaiser Konstantins von 321 über die jüdische Gemeinde Köln belegen jedoch, dass Juden in dieser Region des Römischen Reichs lebten.

Neue Funde, die die lang gesuchte Verbindung zwischen archäologischen und geschichtlichen Zeugnissen herstellen, inspirierten zu dieser Ausstellung. Sie folgt dem „Licht der Menora“, dem spätantiken Leitsymbol des Judentums, ausgehend von Rom und dem Tempelraub in Jerusalem bis in die heutige Schweiz, nach Österreich, aber auch Ungarn und schließlich ins ehemalige Germanien.

Die einzelnen Objekte erschließen sich nur im Zusammenhang mit anderen Funden und legen die Interpretation nahe, dass es sich bei der kulturell vielseitigen antiken Gesellschaft, auf die die Ausstellung den Blick öffnet, um ein europäisches Phänomen handelte.

Eine Kooperation mit der Römisch-Germanischen Kommission und dem Archäologischen Museum Frankfurt am Main.

Besuchen Sie die Ausstellungen »Gladiatoren. Tod und Triumph im COLOSSEVM« (Archäologisches Museum Frankfurt) und »Im Licht der Menora. Jüdisches Leben in der römischen Provinz« am selben Tag und erhalten Sie nach Vorlage der Eintrittskarte 50% Ermäßigung auf den Eintrittspreis der zweiten Ausstellung.



Judaica: Original, Replik oder Fälschung? Acht Objekte aus der Sammlung im Fokus
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26. März – 28. Juni 2015
Kabinettausstellung im 2. OG des Jüdischen Museums

Chanukka-Leuchter, Zinn, Ende 19. Jh., Nachbildung Feingießerei A. Weygang (Öhringen bei Stuttgart) nach einem Vorbild aus Horb am Neckar aus dem 18. Jh., aus der Sammlung S. Nauheim

Judaica dienen der Religionsausübung in der Synagoge und zu Hause. Manche sind speziell für den Ritus nach bestimmten halachischen Vorgaben hergestellt, andere kommen aus dem säkularen Gebrauch und sind erst durch die rituelle Handlung zu Judaica geworden.

Für die Ausstellung wurden acht Objekte aus der Sammlung des Museums ausgewählt und einander gegenübergestellt: Zum einen handelt es sich um Originale, die sowohl historisch als auch dem Ritus eindeutig zugeordnet werden konnten, zum anderen um historische Repliken und Fälschungen. Die Ausstellung erzählt die Geschichte der einzelnen Objekte von der Aufnahme in die Sammlung bis zur Identifizierung.



Kommende Ausstellungen

Zurzeit hier keine Veranstaltungen oder Ausstellungen

Neuerscheinungen

Im Licht der Menora. Jüdisches Leben in der römischen Provinz
Hrsg: Raphael Gross, Svend Hansen, Michael Lenarz und Patricia Rahemipour
Frankfurt/New York: Campus Verlag, 2014, 480 Seiten, zahlreiche Abbildungen

29,90 €




 

Kontaktdaten

Jüdisches Museum
Untermainkai 14/15
60311 Frankfurt am Main
Telefon: +49 (0)69 212 35000
Fax: +49 (0)69 212 30705
info(at)juedischesmuseum.de

Museum Judengasse
Kurt-Schumacher-Str. 10 
60311 Frankfurt am Main
Telefon: +49 (0)69 212 70 790
Fax: +49 (0)69 212 30 705

Museumsleitung

Prof. Dr. Raphael Gross
Direktor des Jüdischen Museums und
Geschäftsführer der Kommission zur
Erforschung der Geschichte 
der Frankfurter Juden
Telefon: +49 (0)69 212 38805

Fritz Backhaus
Stellvertretender Direktor, Museum
Judengasse / Börnegalerie,
Museumspädagogik
Telefon: +49 (0)69 212 38804

Michael Lenarz
Stellvertretender Direktor,
Abteilung Dokumentation
Telefon: +49 (0)69 212 38546

Daniela Unger
Büro der Direktion / Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Telefon: +49 (0)69 212 38805

Weitere Ansprechpartner

Spenden für das Jüdische Museum



 
Jüdisches Museum • Untermainkai 14/15 • 60311 Frankfurt am Main
Tel.: +49 (69) 212 35000 • Fax: +49 (69) 212 30705 • Email: info(at)juedischesmuseum.de