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Das Jüdische Museum der Stadt Frankfurt am Main und seine Dependance Museum Judengasse am Börneplatz zeigen die historische Entwicklung und die religiöse Kultur der jüdischen Gemeinden in Frankfurt vom 12. bis zum 20. Jahrhundert. Das Wechselverhältnis zwischen Juden in Deutschland und ihrer Umwelt wird hier am lokalen Beispiel exemplarisch nachgezeichnet. Regelmäßige Wechselausstellungen in beiden Häusern vertiefen und ergänzen die Dauerausstellungen. |
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Aktuelle MeldungenÖffnungszeiten im Mai 201217.05.2012 Christi Himmelfahrt: Jüdisches Museum und Museum Judengasse geöffnet. Aktion der Freunde und Förderer des Jüdischen MuseumsMit Ihrer Spende können Sie bis zum 24.7.2012 doppelt Gutes tun! StellenausschreibungDas Jüdische Museum sucht eine/n Kustodin/Kustos für die Bereiche Judaistik und Dokumentation. Bewerbungsfrist bis 18.05.2012. Highlights
Jüdische Remigranten im Axel Springer Verlag / Vortrag
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Dienstag, 22. Mai 2012, 19:00 Uhr
Vortrag von Dr. Gudrun Kruip Jüdische Remigranten arbeiteten im Springer Verlag eng mit ehemaligen Nationalsozialisten zusammen. Beide Seiten gehörten zum engsten Beraterkreis um den Verleger Axel Springer oder schrieben für „Die Welt“. Der Vortrag geht der Frage nach, warum sich die Remigranten auf diese Zusammenarbeit mit den Alt-Nazis einließen. Aktuelle Veranstaltungen
Gegen den Strom – Solidarität und Hilfe für verfolgte Juden in Frankfurt und Hessen / Führung
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Donnerstag, 17. Mai 2012, 15:00 Uhr
Museum Judengasse / Leitung: Gabriela Schlick Aktuelle Ausstellungen
Gegen den Strom
Solidarität und Hilfe für verfolgte Juden in Frankfurt und Hessen ![]() ![]() 9. Mai – 14. Oktober 2012
Das Foto von Arthur Schaub verweist auf den möglichen Rettungsweg: Der passionierte Schwimmer wollte 1944 die Frankfurterin Maya Rhotert durch den Rhein in die Schweiz bringen. © Dr. Eugene Jussek Die Ausstellung erzählt in 15 Themeninseln von Paaren, die Hilfe erhielten oder einander beistanden. Sie beleuchtet die Dimensionen solidarischen Verhaltens mit verfolgten Juden: von Freundschaften über riskante Fluchthilfen bis hin zu Rettungswiderstand im Schatten der Massenmorde. Dazu gehören Beispiele geglückter Hilfen wie auch das tragische Scheitern. Ab August 2012 präsentieren Jüdisches Museum und Fritz Bauer Institut ein umfangreiches Begleitprogramm mit Vorträgen und Filmen.
Ostend – Blick in ein jüdisches Viertel
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Diese ursprünglich im Jüdischen Museum gezeigte Ausstellung ist in einer verkleinerten Version im Geschichtsbüro Friedberger Anlage im Hochbunker zu sehen. Der 1942 errichtete Bunker steht auf den Fundamenten der größten Frankfurter Synagoge, die am 10. November 1938 zerstört und später abgerissen wurde. Die "Initiative 9. November" bemüht sich seit langem, diesen Ort zu einem Ort der Erinnerung, des Lernens und der Auseinandersetzung mit Geschichte und Gegenwart zu machen. Seit Mitte des 19. Jahrhunderts entstand zwischen Anlagenring und Tiergarten, Sandweg und Hanauer Landstraße ein neues Stadtviertel mit Wohnungen in Mietshäusern mit Höfen und Gärten. Unter den vielen Frankfurtern, die die Altstadt zugunsten dieses großzügigeren Wohnens verließen, befanden sich zahlreiche Juden. Um 1895 hatte das Ostend mit knapp 45 Prozent den höchsten Anteil an jüdischer Bevölkerung in der Stadt. Infolge des stetigen Zuzugs weiterer Familien auch von außerhalb kam es dazu, dass in bestimmten Straßen und Häusern überwiegend Juden lebten.
Bild dir dein Volk!
Axel Springer und die Juden ![]() ![]() 15. März – 29. Juli 2012
Axel Springer in Jerusalem, © Fotoagentur Sven Simon Axel Springer (1912-1985) war der größte deutsche Medienunternehmer der Nachkriegsgeschichte. Zudem war er eine Persönlichkeit, die polarisierte und an zahlreichen politischen Auseinandersetzungen der Nachkriegszeit beteiligt war. Fast unbekannt ist, dass er sich persönlich und in seinem Verlag einem radikalen „Versöhnungsprojekt“ Juden und dem jungen israelischen Staat gegenüber verschrieb. Mindestens einmal pro Jahr reiste Springer zwischen 1966 und 1985 nach Israel und pflegte dort Kontakte mit Politikern und Kultureinrichtungen. Ihn verband eine enge Freundschaft mit Teddy Kollek, dem Bürgermeister von Jerusalem; das Israelmuseum und andere Institutionen erhielten zahlreiche Spenden aus dem Haus Springer. Auf einer dieser Reisen entstand 1967 ein Foto, das Axel Springer zeigt, der auf dem Ölberg steht und seinen Blick über Jerusalem schweifen lässt. Der Fotograf war Sven Simon, Axel Springers Sohn, der ihn auf seinen Israelreisen oft begleitete. Seine Fotos haben wesentlich zur Selbstinszenierung Springers beigetragen. So auch in diesem Fall: als Visionär der Einheit Berlins am Beispiel des vereinten Jerusalem, auf dem sein Blick ruht. Dieses Foto steht im Zentrum der Ausstellung, die das Jüdische Museum Frankfurt in Kooperation mit dem Fritz Bauer Instituts ausrichtet. Sie handelt von der Person Axel Springers und ihren Kontrahenten und beleuchtet, welche Bedeutung seine Haltung zu den Juden und zu Israel für die deutsch-jüdische Nachkriegsgesellschaft hatte. Kommende Ausstellungen
Moritz Daniel Oppenheims Umrisszeichnungen
zu Goethes „Hermann und Dorothea“ ![]() ![]() 7. August – 28. Oktober 2012
Erste Begegnung Hermanns mit Dorothea (Ausschnitt) Wie viele Künstler seiner Zeit suchte auch der junge Oppenheim, nachdem er sich als Maler in Frankfurt niedergelassen hatte, die Protektion Johann Wolfgang von Goethes. Einem Briefwechsel und der Übersendung einer Mappe mit Zeichnungen zur Begutachtung, folgte 1827 ein mehrwöchiger Besuch Oppenheims in Weimar. Tatsächlich knüpfte er dort wichtige Kontakte und schließlich vermittelte der greise Dichterfürst dem jüdischen Maler (freilich gegen eine „Bearbeitungsgebühr“ von vier Louisdors) einen Professorentitel. Der hierzu überlieferte Ausspruch Goethes „Titel und Orden halten manchen Puff ab im Gedränge“, verweist auf das restaurative und zunehmend antijüdische Klima der 1820er Jahre.
Erinnerung – Bild – Wort
Arnold Daghani und Charlotte Salomon ![]() ![]() 12. Oktober 2012 – 03. Februar 2013 Neuerscheinungen
Katalog der aktuellen Ausstellung im Jüdischen Museum
Bild dir dein Volk! Katalog der aktuellen Ausstellung im Museum Judengasse
Gegen den Strom |
KontaktdatenJüdisches Museum Museum Judengasse MuseumsleitungProf. Dr. Raphael Gross Fritz Backhaus Michael Lenarz Daniela Unger |
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| Jüdisches Museum • Untermainkai 14/15 • 60311 Frankfurt am Main | ||||
| Tel.: +49 (69) 212 35000 • Fax: +49 (69) 212 30705 • Email: info(at)juedischesmuseum.de | ||||