Seite ausdrucken  
   
  www.juedischesmuseum.de » Home

 
 

The Jewish Museum of Frankfurt am Main shows the historical development and the religious culture of the Jewish communities that lived in the city from the 12th century until the 20th. The permanent exhibitions, which put the diverse relationships between Jews in Germany and their surroundings in their local context, are regularly augmented and complemented by temporary exhibitions

 
 

News

Renovation of Museum Judengasse
Museum Judengasse is closed until fall 2015 for renovation. more (German)

Highlights

Die Türkei, die Juden und der Holocaust. „Der türkische Pass“ / Filmvorführung und Vortrag
mehr/more
weniger/less
Tuesday, October 07th, 2014, 18:00

Filmvorführung mit einem Vortrag von Deniz Baler Saporta und einem Grußwort des türkischen Generalkonsuls Ufuk Ekici. Moderation: Türkan Kanbicak und Manfred Levy
Jüdisches Museum

„Türk pasaportu“ heißt der Dokumentarfilm (2011) des Regisseurs Burak Arliel, der seit seiner Uraufführung in Cannes als türkische Version von „Schindlers Liste“ gilt.
Erzählt wird die wahre Geschichte französischer Juden,denen der türkische Botschafter in Paris großzügig türkische Pässe ausstellte, mit denen sie sich vor den Nazis in Sicherheit bringen konnten. Zu Beginn wird Deniz Baler Saporta, eine Vertreterin der Jüdischen Gemeinde Istanbul, über die Geschichte der Juden im Osmanischen Reich und in der türkischen Republik bis heute sprechen. Nach der Filmvorführung laden der Generalkonsul und die türkische Gemeinde in Frankfurt zu einem Empfang im Foyer des Museums ein.

Eine Kooperation des Pädagogischen Zentrums mit dem Türkischen Konsulat Frankfurt am Main

Anmeldung unter: turkan.kanbicak(at)stadt-frankfurt.de oder manfred.levy(at)stadt-frankfurt.de – Eintritt frei


Current events

no results

Current exhibitions

Lea Grundig – Kritische Künstlerin und Visionärin. Grafiken aus den 1930er Jahren
mehr/more
weniger/less

11. September bis 7. Dezember 2014
Kabinettausstellung im 2. OG des Jüdischen Museums

Lea Grundig, Pogrom, 1935, Blatt 5 aus der Folge „Der Jude ist schuld“, © VG Bild-Kunst, Bonn 2014

2006 schenkte die Akademie der Künste Berlin dem Jüdischen Museum rund 45 Grafiken der Künstlerin Lea Grundig. Die Ausstellung zeigt einen Teil dieser Radierungen, darunter  Arbeiten aus dem Zyklus „Unterm Hakenkreuz“ von 1935, die die „Machtergreifung“ der Nationalsozialisten kommentieren und die Veränderungen im Alltag reflektieren. Aber auch Motive, die die Verfolgung und Gefangenschaft thematisieren.

Ebenfalls zu sehen sind Radierungen aus „Krieg droht“, entstanden in den Jahren zwischen 1935 und 1937, sie zeigen, wie sich das Unheil ankündigt und in visionären Darstellungen die schrecklichen Ausmaße des Kriegsalltags vergegenwärtigt. Es handelt sich nicht um Schilderungen von Erlebten, sondern es sind warnende Sinnbilder. Ebenfalls 1935 entsteht die Serie „Der Jude ist schuld“ in dem Lea Grundig gleichzeitig die Ebenen von persönlicher Diffamierung und allgemeiner Bedrohung und Verfolgung miteinander verschmilzt und ihr ohnmächtiges Ausgeliefertsein reflektiert.

Im Rahmen der Jüdischen Kulturwochen



Coming exhibitions

Im Licht der Menora. Jüdisches Leben in der römischen Provinz
mehr/more
weniger/less

11. Dezember 2014 – 10. Mai 2015
Jüdisches Museum

Ring aus Kaiseraugst, 4. Jh., © Römermuseum Augst

Archäologische Funde nördlich der Alpen, die auf jüdische Siedlungen schließen lassen, sind rar. Historische Quellen wie das Dekret Kaiser Konstantins von 321 über die jüdische Gemeinde Köln belegen jedoch, dass Juden in dieser Region des Römischen Reichs lebten.

Neue Funde, die die lang gesuchte Verbindung zwischen archäologischen und geschichtlichen Zeugnissen herstellen, inspirierten zu dieser Ausstellung. Sie folgt dem „Licht der Menora“, dem spätantiken Leitsymbol des Judentums, ausgehend von Rom und dem Tempelraub in Jerusalem bis in die heutige Schweiz, nach Österreich, aber auch Ungarn und schließlich ins ehemalige Germanien.

Die einzelnen Objekte erschließen sich nur im Zusammenhang mit anderen Funden und legen die Interpretation nahe, dass es sich bei der kulturell vielseitigen antiken Gesellschaft, auf die die Ausstellung den Blick öffnet, um ein europäisches Phänomen handelte.

Eine Kooperation mit der Römisch-Germanischen Kommission



Hermann Struck und Jakob Steinhardt. Radierungen
mehr/more
weniger/less

9. Dezember 2014 - 22. März 2015
Kabinettausstellung im 2. OG des Jüdischen Museums

Jakob Steinhardt, Lichtersegen (zum Schabbat), 1920, (Ausschnitt) Kaltnadelradierung, Ankauf gefördert durch das Kuratorium Kulturelles Frankfurt

Die herausragenden Künstler Hermann Struck und Jakob Steinhardt bilden einen Schwerpunkt der grafischen Sammlung des Jüdischen Museums – ergänzt nun, dank der großzügigen Schenkung des Kuratoriums Kulturelles Frankfurt, um ein Konvolut von Originalradierungen beider Künstler, von denen hier eine Auswahl gezeigt wird.
Hermann Struck, geboren 1876 in Berlin, gestorben 1944 in Haifa, stand der Berliner Secession um Max Liebermann und Lovis Corinth nahe. Sehr früh erzielte er mit seiner Kunst, in der sich sein zionistisches Engagement widerspiegelt, Erfolg. Um die Jahrhundertwende prägten seine Drucke die grafische Kunst in Deutschland, als diese begann, als eigenständiges künstlerisches Ausdrucksmittel anerkannt zu werden. Auch Jakob Steinhardt, geboren 1887 in Zerkow in Posen, gestorben 1968 in Naharya in Israel, wurde maßgeblich beeinflusst von Lovis Corinth. Ihm verdankte er seine Neigung, symbolische und biblische Themen in avantgardistischer Weise künstlerisch umzusetzen. Bei Struck erlernte Steinhardt druckgrafische Techniken und kam mit den Ideen des Zionismus in Berührung. Neben Struck wurde er zu einem der überzeugendsten Darsteller der ostjüdischen Welt.



New publications

Fritz Bauer. Der Staatsanwalt.
Hrsg: Fritz Backhaus, Monika Boll, Raphael Gross
Frankfurt/New York: Campus Verlag, 2014, 300 Seiten, zahlreiche Abbildungen

29,90 €

Bestellungen dieses Katalogs bei:
info(at)karl-marx-buchhandlung.de
oder über den örtlichen Buchhandel


Moritz Pinner (USA) an Adolf Pinner (Berlin)
Briefe eines jüdischen Deutsch-Amerikaners an seinen Bruder in Deutschland (1863–1919)

Von Karola Nick, Katherine Wolff, Michael Lenarz
Verlag BoD – Books on Demand, 2013, 196 Seiten
ISBN 978-3732237753
20,80 € (nur im Buchhandel erhältlich)




 

Contact

Jüdisches Museum
Untermainkai 14/15
60311 Frankfurt am Main
Phone: +49 (0)69 212 35000
Fax: +49 (0)69 212 30705
info(at)juedischesmuseum.de

Museum Judengasse
Kurt-Schumacher-Str. 10 
60311 Frankfurt am Main
Phone: +49 (0)69 212 70 790
Fax: +49 (0)69 212 30 705

Management

Prof. Dr. Raphael Gross
Director of the Jüdisches Museum and
Secretary of the Commission for the
Research into Frankfurt's Jewish History
Phone: +49 (0)69 212 38805

Michael Lenarz
Deputy Director, Archives
and Library Department
Phone: +49 (0)69 212 38546

Fritz Backhaus
Deputy Director, Museum
Judengasse / Börnegalerie,
Learning
Phone: +49 (0)69 212 38804

Daniela Unger
Director's Office / Public Relations
Phone: +49 (0)69 212 38805

Other Staff Members



 
Jüdisches Museum • Untermainkai 14/15 • 60311 Frankfurt am Main
Tel.: +49 (69) 212 35000 • Fax: +49 (69) 212 30705 • Email: info(at)juedischesmuseum.de