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The Jewish Museum of Frankfurt am Main shows the historical development and the religious culture of the Jewish communities that lived in the city from the 12th century until the 20th. The permanent exhibitions, which put the diverse relationships between Jews in Germany and their surroundings in their local context, are regularly augmented and complemented by temporary exhibitions

 
 

News

Renovation of Museum Judengasse
Museum Judengasse is closed until fall 2015 for renovation. more (German)

Highlights

Stefan Zweigs jüdische Sensibilität / Vortrag
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Thursday, October 23th, 2014, 18:15

Vortrag von Mark H. Gelber
Goethe-Universität, Campus Westend , Casino, Raum 1.801

Bislang bestand in Wissenschaft und Öffentlichkeit die Meinung, dass der „Europäer“ Stefan Zweig sich nur wenig für das Judentum interessierte. Verbreitet haben dieses Bild besonders seine erste Frau Friderike, sein einflussreicher Biograph Donald Prater und in gewisser Weise auch er selbst. Infolgedessen war sein Verhältnis zum Judentum nie Schwerpunkt der Zweig-Forschung. Basierend auf seinem neuen Buch, argumentiert Mark Gelber, dass Zweigs Erlebnisse im Exil eine Annäherung an das Judentum und eine neue Perspektive auf jüdische Belange bewirkten. Aber Stefan Zweig hatte sich von Anfang an regelmäßig mit dem Judentum, mit jüdischen Themen, mit dem Ostjudentum, mit Jiddisch und dem Zionismus befasst. Gelbers These lautet, dass Zweig eine jüdische Sensibilität besaß, die wichtige Auswirkungen auf sein Schreiben hatte.

Eine Kooperation mit der Martin-Buber-Professur für Jüdische Religionsphilosophie und dem Institut für Deutsche Literatur und ihre Didaktik der Goethe-Universität Frankfurt am Main


Current events

Jüdisches Bürgertum / Führung
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Sunday, October 26th, 2014, 14:00

Führung durch die Dauerausstellung mit Anita Gallo
Jüdisches Museum


Current exhibitions

Lea Grundig – Kritische Künstlerin und Visionärin. Grafiken aus den 1930er Jahren
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11. September bis 7. Dezember 2014
Kabinettausstellung im 2. OG des Jüdischen Museums

Lea Grundig, Pogrom, 1935, Blatt 5 aus der Folge „Der Jude ist schuld“, © VG Bild-Kunst, Bonn 2014

2006 schenkte die Akademie der Künste Berlin dem Jüdischen Museum rund 45 Grafiken der Künstlerin Lea Grundig. Die Ausstellung zeigt einen Teil dieser Radierungen, darunter  Arbeiten aus dem Zyklus „Unterm Hakenkreuz“ von 1935, die die „Machtergreifung“ der Nationalsozialisten kommentieren und die Veränderungen im Alltag reflektieren. Aber auch Motive, die die Verfolgung und Gefangenschaft thematisieren.

Ebenfalls zu sehen sind Radierungen aus „Krieg droht“, entstanden in den Jahren zwischen 1935 und 1937, sie zeigen, wie sich das Unheil ankündigt und in visionären Darstellungen die schrecklichen Ausmaße des Kriegsalltags vergegenwärtigt. Es handelt sich nicht um Schilderungen von Erlebten, sondern es sind warnende Sinnbilder. Ebenfalls 1935 entsteht die Serie „Der Jude ist schuld“ in dem Lea Grundig gleichzeitig die Ebenen von persönlicher Diffamierung und allgemeiner Bedrohung und Verfolgung miteinander verschmilzt und ihr ohnmächtiges Ausgeliefertsein reflektiert.

Im Rahmen der Jüdischen Kulturwochen



Coming exhibitions

Im Licht der Menora. Jüdisches Leben in der römischen Provinz
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11. Dezember 2014 – 10. Mai 2015
Jüdisches Museum

Ring aus Kaiseraugst, 4. Jh., © Römermuseum Augst

Archäologische Funde nördlich der Alpen, die auf jüdische Siedlungen schließen lassen, sind rar. Historische Quellen wie das Dekret Kaiser Konstantins von 321 über die jüdische Gemeinde Köln belegen jedoch, dass Juden in dieser Region des Römischen Reichs lebten.

Neue Funde, die die lang gesuchte Verbindung zwischen archäologischen und geschichtlichen Zeugnissen herstellen, inspirierten zu dieser Ausstellung. Sie folgt dem „Licht der Menora“, dem spätantiken Leitsymbol des Judentums, ausgehend von Rom und dem Tempelraub in Jerusalem bis in die heutige Schweiz, nach Österreich, aber auch Ungarn und schließlich ins ehemalige Germanien.

Die einzelnen Objekte erschließen sich nur im Zusammenhang mit anderen Funden und legen die Interpretation nahe, dass es sich bei der kulturell vielseitigen antiken Gesellschaft, auf die die Ausstellung den Blick öffnet, um ein europäisches Phänomen handelte.

Eine Kooperation mit der Römisch-Germanischen Kommission und dem Archäologischen Museum Frankfurt am Main.

Besuchen Sie die Ausstellungen »Gladiatoren. Tod und Triumph im COLOSSEVM« (Archäologisches Museum Frankfurt) und »Im Licht der Menora. Jüdisches Leben in der römischen Provinz« am selben Tag und erhalten Sie nach Vorlage der Eintrittskarte 50% Ermäßigung auf den Eintrittspreis der zweiten Ausstellung.



Hermann Struck und Jakob Steinhardt. Radierungen und Holzschnitte
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9. Dezember 2014 - 22. März 2015
Kabinettausstellung im 2. OG des Jüdischen Museums

Jakob Steinhardt, Lichtersegen (zum Schabbat), 1920, (Ausschnitt) Kaltnadelradierung, Ankauf gefördert durch das Kuratorium Kulturelles Frankfurt

Die herausragenden Künstler Hermann Struck und Jakob Steinhardt bilden einen Schwerpunkt der grafischen Sammlung des Jüdischen Museums. 2014 wurde diese um ein Konvolut von Originalgrafiken ergänzt, dank der großzügigen Schenkung des Kuratoriums Kulturelles Frankfurt.

Hermann Struck (geb. 1876 in Berlin, gest. 1944 in Haifa), stand der Berliner Secession um Max Liebermann und Lovis Corinth nahe. Um die Jahrhundertwende prägten seine Drucke die grafische Kunst in Deutschland; sein 1908 bei der Galerie Cassirer publiziertes Buch „Die Kunst des Radierens“ beeinflusste nachhaltig die grafische Kunst seiner Zeit und gilt noch heute als Standardwerk. Die in der Ausstellung gezeigten Werke kreisen um seine Reisen nach Italien (1911), Amerika (1912/13) und seine Polen- und Russland-Aufenthalte während des Ersten Weltkrieges. 

Jakob Steinhard
t (geb. 1887 in Zerkow in Posen, gest. 1968 in Naharya in Israel) erlernte im Atelier von  Struck die druckgrafischen Techniken und kam dabei mit den Ideen des Zionismus in Berührung. Durch Struck traf er auch Ludwig Meidner und Richard Janthur und gründete mit ihnen die Künstlergruppe Pathetiker. Dem Künstler Corinth verdankte er seine Neigung, symbolische und biblische Themen in avantgardistischer Weise künstlerisch umzusetzen. Später wurde er zu einem der überzeugendsten Darsteller der ostjüdischen Welt. 



New publications

Fritz Bauer. Der Staatsanwalt.
Hrsg: Fritz Backhaus, Monika Boll, Raphael Gross
Frankfurt/New York: Campus Verlag, 2014, 300 Seiten, zahlreiche Abbildungen

29,90 €

Bestellungen dieses Katalogs bei:
info(at)karl-marx-buchhandlung.de
oder über den örtlichen Buchhandel


Moritz Pinner (USA) an Adolf Pinner (Berlin)
Briefe eines jüdischen Deutsch-Amerikaners an seinen Bruder in Deutschland (1863–1919)

Von Karola Nick, Katherine Wolff, Michael Lenarz
Verlag BoD – Books on Demand, 2013, 196 Seiten
ISBN 978-3732237753
20,80 € (nur im Buchhandel erhältlich)




 

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Untermainkai 14/15
60311 Frankfurt am Main
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Director of the Jüdisches Museum and
Secretary of the Commission for the
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and Library Department
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